Woher ich weiß, was ich hier veröffentliche

Woher weiß ich das Alles eigentlich?

Alles, was ich hier zu verschiedenen Themen weiß und zu vermitteln versuche, habe ich mit natürlich nicht einfach aus dem Nichts heraus ausgedacht! Deswegen möchte ich Ihnen hier nicht vorenthalten, wer und was mich „befruchtet“ hat und woher meine Grundlagen und mein Wissen eigentlich stammen!

Als Erstes:

Alles, was ich über Demenz je gelernt habe, was ich weiß und erfahren durfte, habe ich von zwei wunderbaren Menschen, die es sich schon lange zum Lebensziel und -inhalt gemacht haben, Menschen mit Demenz ein sicheres und würdevolles Zuhause zu geben: Margarete Decher und Jörg Burbaum, die in Waltrop den Pflegedienst AMARIGO betreiben und WG für Demenz-Betroffene und beatmete Menschen anbieten.

Sie haben schon vor Jahren angefangen, Demenz-WG aufzubauen, noch bevor diese überhaupt als alternative Wohnform so weitreichend im Gespräch waren, wie sie das heute sind. Es gibt mittlerweile einige Träger, die diese WG anbieten. Das Besondere an diesen beiden Menschen ist das besondere Konzept der Arbeit mit Demenz Betroffenen. Von diesen beiden Menschen habe ich alle Grundlagen meines heutigen Denkens über Demenz, Umweltpassung, Validation, Biografiearbeit und Lernen im Dialog! Zum Lernen im Dialog gehört natürlich auch ein enger Kontakt zu den Pflegenden, die begleitet, unterstützt und geschult werden und jede Chance bekommen, sich persönlich und in der Arbeit weiterzuentwickeln.

Auf der Basis des bei den Beiden gelernten habe ich mich theoretisch weitergebildet. Grundlagen hier waren und sind die herausragenden Ansätze von Tom Kitwood, Cory F. Bosch und Naomi Feill. Kommunikationsgrundlagen habe ich aus meinem Studium, Schultz von Thun ist natürlich auch Teil der bei Margarete und Jörg genossenen Ausbildung.

Ich habe selten in meinem Leben wunderbarere Menschen getroffen! Sie sind schnell von Arbeitgebenden zu Freundin und Freund geworden.

Menschen, die nicht nur davon reden, die Dinge besser zu machen, sondern sie tun! Ich bin sehr dankbar dafür, dass das Leben mir diese Menschen geschenkt hat!

Als Zweites:

Eine weitere wunderbare Lehrerin ist für mich Vera F.Birkenbihl (1946-2011), die ich gern auch live noch kennengelernt hätte. Sie war zu ihrer Zeit die einzige bekannte Motivationstrainerin und hatte einen ganz eigenen Ansatz zu Themen wie Lernen, Verhalten, Erfolgreich sein. Besonders ansprechend sind ihre Vorträge, die nach wie vor im Handel erhältlich sind. Vera F. Birkenbihl hat meinen Wissenschatz bereichert und mein Denken befruchtet und mir bestätigt, dass wir auf menschliche Potenziale und Ressourcen schauen müssen, anstatt immer mit erhobenem Zeigefinger auf Fehler und Defizite zu zeigen!

Ansonsten:

Natürlich habe ich in meinen Studiengängen eine Menge gelernt, was hier eine maßgebliche Rolle spielt. „Das Helfende Gespräch“ habe ich durch die Grundlagen von Carl Rogers kennengelernt und für unterschiedliche Zusammenhänge weiter entwickelt. Ein Buch, das mich sehr geprägt hat, ist „Trauerwege“ von Michael Schibilsky, bei dem ich die meisten meiner Seelsorgerischen Grundlagen gelernt und mir erarbeitet habe. Kommunikationswissenschaftlich bin ich geprägt von Schulz von Thun und Eric Berne. Ich denke und arbeite mit dem „Vier Ohren Modell“ ebenso wie mit der Transaktionsanalyse und – da kommen wir nicht drumherum – mit dem Sender-Empfänger-Modell. Besonders beeindruckt bin ich in entwicklungspsychologischer Hinsicht von dem Entwicklungsmodell von Eric Ericson. Damit arbeite ich gern, weil es meiner Meinung nach am genauesten und am sinnvollsten erklärt, wie Störungen in der Entwicklung Einfluss auf unsere Lebensentscheidungen und unseren Lebensfluss haben, wenn sie nicht ausgeglichen und bearbeitet sind.

Ich bin dabei, eine Literaturliste zu entwickeln mit Standardwerken und interessanten Büchern zu unterschiedlichen Themen. Da ich den Anspruch habe, kurze Buchvorstellungen mitzuliefern, wird sich das Projekt noch einige Wochen hinziehen.

Wann immer mir neue Denkansätze begegnen, werde ich sie ergänzen, vorstellen und diskutieren. Ich freu mich drauf und hoffe, Sie sind dabei!

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